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Fred im Kölner Zoo besser sehen - Fortuna weiht Aussichtsplattform von Partner Holzland Schwan ein

Seit 2015 ist Fred das Maskottchen der Fortuna. Seitdem haben die Südstädter zugleich die Patenschaft für einen Roten Panda im Kölner Zoo übernommen. Fortuna-Partner Holzland Schwan hat nun eine Aussichtsplattform erbaut, um die vom Aussterben bedrohten Roten Pandas im Kölner Zoo noch besser sehen zu können.

Die Roten Pandas „Mila“ und „Fred“ zählen zu den absoluten Lieblingen der Besucher im Kölner Zoo. Die beiden kletterwütigen Katzenbären – im englischen Firefoxes genannt –  sind jetzt noch besser zu sehen. Grund dafür ist die neue Holz-Aussichtsplattform direkt an der Panda-Anlage, die der Zoo heute eröffnet hat. Zoo-Gäste können die beiden rot gefärbten Tiere dadurch ab sofort noch besser beim Spielen, Fressen und Klettern beobachten.

Die Einweihung fand im Beisein von Uwe Koschinat und Hamdi Dahmani, Trainer und Kapitän von Fortuna Köln, statt. Denn Panda-Mann „Fred“ ist seit 2015 Maskottchen des traditionsreichen Fußballvereins aus der Kölner Südstadt. Die Plattform-Sonderanfertigung im Safari-Look wurde dem Zoo von Jochen Scholz von der Holzland Schwan GmbH zur Verfügung gestellt. „Im Namen des Zoos danke ich Herrn Scholz sehr für dieses tolle Engagement“, so Zoo-Vorstand Christopher Landsberg während der Einweihung. „Unsere Roten Pandas sind sehr kletterfreudig. Oft tollen die beiden durch die Bäume in ihrem Gehege. Mit dieser neuen Plattform gewinnen die Besucher quasi auf Augenhöhe neue Einblicke auf ,Fred‘ und ,Mila‘“ erklärte Zoo-Vorstand Christopher Landsberg bei der Einweihung. „Fred ist ein fester Bestandteil der Fortuna-Familie und wir freuen uns, dass der Rote Panda als vom Aussterben bedrohte Tierart so eine große Aufmerksamkeit in Köln bekommt. Die neu erbaute Aussichtsplattform von unserem Partner Holzland Schwan unterstreicht unsere Patenschaft für Fred und Mila“, so Benjamin Bruns, Mitglied der Geschäftsleitung Fortuna Köln, bei der Einweihung der neuen Plattform.

Rote Pandas kommen im Wesentlichen in den gemäßigten Bergwäldern von Nepal, Indien über Bhutan und Myanmar bis nach Südchina vor. Sie halten sich bevorzugt in Höhen zwischen 2800 bis 3600 Metern auf. Einige wenige Populationen leben auch in subtropischen Wäldern zwischen 700 und 1400 Metern über dem Meeresspiegel. Ihr Nahrungsspektrum ist deutlich breiter als das des Großen Pandas, mit dem sie nicht näher verwandt sind. Bambus stellt vor allem im Winter die Hauptnahrung dar, aber sie nehmen auch frisches Gras, Früchte, Wurzeln, Flechten sowie Jungvögel, Vogeleier und Insektenlarven. Im Kölner Zoo erhalten sie ebenfalls Bambus und eine Mischung aus Gemüse und wenig Obst sowie etwas Quark. Abgerundet wird das Futter durch Beigaben von speziell zusammengesetzten Pellets.

Habitatzerstörung sowie Fragmentierung durch Straßenbau und Plantagen aber auch Wanderfeldbau und Viehherden, die in ihren Lebensraum getrieben werden sind die größten Bedrohungen. In China kommt vermehrt Wilderei dazu. Nach neuesten Schätzungen müssen die derzeit in der Roten Liste der IUCN veröffentlichen Bestandszahlen von insgesamt 16.000 bis 20.000 Individuen in der demnächst erscheinenden Neuauflage deutlich nach unten korrigiert werden. Es dürfte sich um noch maximal 10.000 Tiere handeln, die sich zudem auf zwei Unterarten verteilen. Derzeit leben in Nepal wahrscheinlich nur etwas mehr 300 Tiere.

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