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Spitzenspiel im Südstadion - 1. FC Magdeburg im Gegnercheck

Am Samstag geht die 3. Liga für die Fortuna mit einem Highlight weiter: Im heimischen Südstadion gastiert um 14 Uhr der direkte Konkurrent aus Magdeburg. Es dürfte voll werden im Südstadion und auch sportlich ist beim Duell des Zweiten gegen den Dritten einiges geboten. Alles zur Begegnung gegen den 1. FC Magdeburg erfahrt ihr hier.

Aktuelle Lage

Drei Spiele in Folge ohne eigenen Sieg haben dazu geführt, dass der 1. FC Magdeburg von einem direkten Aufstiegsplatz auf den Relegationsplatz gerutscht ist. Dennoch liegen die Magdeburger mit 31 Punkten voll im Soll und sind punktgleich mit dem Zweitplatzierten Fortuna Köln. Der FCM macht also genau da weiter, wo er seit dem Aufstieg in der Saison 2014/15 angefangen hat. Nachdem das ehemalige Spitzenteam der DDR den Weg wieder zurück in den Profifußball gefunden hat, fällt es mit konstant guten Ergebnissen auf. Im Jahr nach dem Aufstieg gelang es den Männern von Jens Härtel, die Saison auf dem 4. Platz zu beenden. Im Jahr darauf wurde die Leistung wiederholt. Im zuschauerreichsten Umfeld der 3. Liga entsteht wohl eine gewisse Erwartungshaltung: Der Blick des FCM geht nach oben. Nach der überraschenden 1:4-Auftaktniederlage gegen die SG Sonnenhof Großaspach wurde der Kopf nicht in den Sand gesetzt. Stattdessen starteten die Magdeburger eine Serie von sechs Siegen in Folge und dem Triumph im DFB-Pokal gegen den Erstligisten FC Augsburg. Nur der FSV Zwickau konnte die Mannschaft von Jens Härtel in dieser Phase stoppen. Nach der Niederlage am achten Spieltag bei den Sachsen folgte die nächste Serie von vier Siegen am Stück, unter anderem gegen den Spitzenreiter SC Paderborn. Zuletzt gab es zwar einen kleinen Einbruch mit nur einem Punkt aus drei Spielen und ohne eigenen Torerfolg. Am vergangenen Samstag zog man zumindest ins Viertelfinale des Landespokals und will nun im Spitzenspiel der 3. Liga eine neue Serie starten. Für einen Heimsieg der Fortuna winkt dabei bei BWIN - Hauptpartner der 3. Liga eine 2.95-Quote.

Zusammenhalt und Wille als Erfolgsrezept

Fünf ihrer zehn Siege in der Liga haben die Magdeburger mit nur einem Tor Unterschied erzielt. Viele der Spiele waren Arbeitssiege, die aber auch erst einmal gewonnen werden müssen. Für Neuzugang Türpitz liegt das am Zusammenhalt der Truppe, jeder habe den Willen unbedingt gewinnen zu wollen und deswegen geht der Mittelfeldakteur auch davon aus, dass der FCM schnell wieder einen Sieg feiern wird. Generell ist die Torausbeute der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt zwar nicht zu verachten, aber mit 22 Toren haben sie den schwaächsten Sturm aus der fünfer Spitzengruppe, der SC Paderborn hat sogar fast doppelt so viele Tore erzielt. Dafür hat der FCM allerdings die viertbeste Defensive der Liga. Erst 14 Gegentore musste man hinnehmen. Bei den vier Saisonniederlagen kassierte man dabei in drei Spielen mindestens drei Gegentore. In acht Spielen biehlten die Ostdeutschen hingegen eine weiße Weste.

Abgänge vergessen gemacht

Elf Spieler haben Magdeburg in der Transferperiode verlassen, unter anderem der Dribbelkünstler Manuel Farrona Pullido und Torhüter Leopold Zingerle, der 21 Spiele in der letzten Saison im Tor der Magdeburger stand. Beide wechselten zu Mannschaften, die derzeit vor dem 1. FCM stehen. In der Defensive musste zudem der Verlust von Steffen Puttkammer verkraftet werden, da der Verteidiger nach drei Jahren in Magdeburg, sich für einen Wechsel zum Aufsteiger SV Meppen entschieden hatte. Trotz dieser Abgänge stellt der FCM auch in diesem Jahr wieder eine starke Truppe auf die Beine. Das liegt vor allem daran, dass Spieler nach Magdeburg gelotst wurden sind, die bereits Erfahrung in der 3. Liga sammeln konnten. Mit Andreas Ludwig wurde sogar ein Spieler verpflichtet, der ein Jahr lang in der höchsten niederländischen Spielklasse aktiv war. Dennis Erdmann, Steffen Schäfer und Björn Rother wurden zudem geholt, um die Defensive der Ostdeutschen weiter zu stabilisieren, was ihnen auch gelingt. Zudem wurde mit Philip Türpitz ein Königstransfer erzielt.

Im Fokus: Philip Türpitz

Sechs Tore, fünf Vorlagen und einen Konkurrenten aus der niederländischen Eredevisie auf die Bank verdrängt. Der Neuzugang Philip Türpitz hätte nicht viel besser beim 1. FC Magdeburg einschlagen können. Der Offensivspieler kickte in der Jugend für den SSV Ulm, wechselte später zu den Stuttgarter Kickers, mit denen er 2012 in die 3. Liga aufstieg. Nach zwei Jahren in der Reserve des FC Schalke 04 führte ihn sein Weg für ein halbes Jahr nach Lotte. Ab Sommer 2014 kickte Türpitz bis zu seinem Wechsel nach Magdeburg dann für den Chemnitzer FC. Dort kam er zum Ende nicht mehr auf die Einsatzzeiten, die er sich gewünscht hatte und beschloss den Schritt nach Magdeburg zu wagen. Stand jetzt war das perfekte Entscheidung. Der gebürtige Laupheimer hat sich als Stammspieler etabliert und ist zum Publikumsliebling avanciert. Mit ihm hat Magdeburg einen Spieler verpflichtet, der schon über 100 Spiele in der 3. Liga bestritten hat und auf insgesamt 46 Tore in seiner Karriere kommt.

Direkter Vergleich: Angenehme Erinnerungen

Gegen die Fortuna konnte der FCM in der 3. Liga den Platz noch nie als Sieger verlassen. In vier Spielen gab es drei Niederlagen und ein Unentschieden. Wirklich deutlich konnte sich die Fortuna dabei allerdings nur am 1. Spieltag der letzten Saison durchsetzen, als die Südstädter mit 3:0 in Magdeburg gewinnen konnten. Bei den anderen beiden Siegen der Fortuna war es deutlich enger - beide Spiele endeten mit einem 2:1. Der FCM konnte allerdings auch schon Erfolge gegen die Fortuna verzeichnen. In der Saison 2001/02 konnten sich die Ostdeutschen mit einem 7:1 Kantersieg und einem 2:0 gegen die Kölner durchsetzen.

Saison 17/18 - 16. Spieltag: Vorbericht Fortuna gegen 1. FC Magdeburg

Fanhinweise

Anpfiff am kommenden Samstag um 14 Uhr. Das Südstadion öffnet um 12.30 Uhr. Es wird empfohlen frühzeitig anzureisen, um Wartezeiten an der Tageskasse zu vermeiden. Wer sich vorab Tickets für das Spiel sichern will, kann die bekannten Vorverkaufs­stellen nutzen. Die Vorverkaufs­stellen der Fortuna findet ihr hier.

Insgesamt werden zwischen 4.000 und 5.000 Fans erwartet. Für die Sitzplatztribüne gibt es dabei nur noch Restkarten! 
Karten für das Spiel können online hier gekauft werden.

Zudem können bis zwei Stunden vor Spielbeginn Tickets für die Heimbereiche Online bei Köln.Ticket mittels Print@home erworben werden. Wer bereits mit einem Ticket zum Südstadion kommt, kann an der Tageskasse vorbei direkt durch die Einlasskontrollen ins Südstadion.

Besucher, die in den Bereich Stehplatz Mitte zu den Fortuna-Fans wollen, können sich für den Bereich an der Tageskasse an Tor 2 und an Tor 3 Karten kaufen. Besucher, die von der Haltestelle Pohligstraße aus kommen, können somit an Tor 3 schon Karten für Stehplatz Mitte kaufen und dann an Tor 2 mit reduzierter Wartezeit ins Südstadion.
An Tor 3 sind wie gewohnt ebenfalls Karten für die Sitzplatztribüne erhältlich. 
Gästefans kommen über Tor 1 in den Bereich Stehplatz Gast. Die Tageskasse an Tor 1 wird für Gästefans ebenfalls ab 12.30 Uhr geöffnet sein.

Rücksäcke und Taschen dürfen nicht mit ins Stadion und sollten vorsorglich zu Hause gelassen werden.

Der Parkplatz P2 ist am Samstag geöffnet. Zudem kommen Besucher über den öffentlichen Nahverkehr zum Südstadion. Wer mit der KVB anreist, sollte an der Haltestelle Pohligstraße aussteigen.

Wer es am Samstag nicht ins Südstadion schafft, der kann das Spiel live bei Telekom Sport sowie im Free-TV beim WDR verfolgen.   

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