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Routine in der Regionalliga West

 

Der SC Verl steht für Konstanz in der Regionalliga West. Vor dieser Saison gab es allerdings den ein oder anderen Wechsel im Team. Die wichtigste Veränderung fand dabei aber an der Seitenlinie statt.

Nach vier Jahren verabschiedete sich Raimund Bertels von der Trainerbank und wechselte eine Etage höher. Der 46-Jährige lenkt nun als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des Vereins. Als Trainer etablierte Bertels die Verler in der starken Regionalliga West und erreichte stets einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Nach Platz 10 monierte das Verler Urgestein zum Ende der vergangenen Saison jedoch häufiger den mangelnden Fortschritt im Verein, für den er ab diesem Jahr nun persönlich verantwortlich zeichnet.

In die sportliche Verantwortung rückte dafür Andreas Golombek. Verls neuer Trainer stand zuvor für sieben Jahre an der Seitenlinie des VfV Borussia Hildesheim, einem Oberligisten aus Niedersachsen. Nach einem halben Jahr, in dem Golombek vereinslos war, heuerte der 45-Jährige für seine zweite Station als Cheftrainer nun an der Poststraße an.

Im Mittelfeld für Furore sorgen

Mit dem 0:0 am vergangenen Freitag gegen die U23 des FC Schalke 04 setze er mit seinem neuen Team bereits das erste Ausrufezeichen. In einem offenen Spiel gegen die jungen Knappen sicherte Schlussmann Sebastian Lange mit einer starken Leistung zwar den Punkt, allerdings hatten die Verler ebenso ihre Möglichkeiten zum Siegtreffer, wie die jungen Knappen.

Sportlich werden an der Poststraße trotzdem zunächst einmal kleinere Brötchen gebacken. In der starken Regionalliga West dürfte es für den SC Verl erneut um einen Platz im gesicherten Mittelfeld gehen. Junge Spieler aus der guten Nachwuchsarbeit sollen an die Mannschaft herangeführt werden.

Wechsel der Topscorer

Dabei gilt es den Verlust der Topscorer Marcel Kunstmann und Manuel Rasp aufzufangen. Kunstmann wechselte nach seinen 16 Treffern eine Liga höher zum VfL Osnabrück. Manuel Rasp streift sich seit dieser Spielzeit das Trikot der Fortuna über und dürfte mit seinen 10 Toren und 11 Vorlagen einen herben Verlust für die Verler darstellen.

Trotzdem ist der Kern des Teams um Kapitän Guerino Capretti geblieben. Ein neuer Hoffnungsträger könnte dabei Simon Engelmann werden. Der 24-Jährige spielte bereits zweieinhalb Jahre bei den Sportfreunden Lotte und ging zuletzt in der Regionalliga Nord für den BV Cloppenburg auf Torejagd. Mit fünf Treffern in den ersten sieben Spielen stellte er seine Torgefahr auch beim Sportclub unter Beweis. Allein gegen den KFC Uerdingen sorgte sein Dreierpack für einen wichtigen 3:2-Auswärtssieg.

 

Fink und Wichmann fehlen

Die Fortuna dürfte vor den Verlern gewarnt sein, nicht zuletzt auf Grund des Auftrittes in der vergangenen Saison. Im Südstadion trotzte der Sportclub den Kölnern ein 0:0 ab, auch wenn der Gastgeber über die komplette Spieldauer die deutlich besseren Torchancen besaß. Nicht mithelfen beim dritten Heimsieg der Saison können Tobias Fink und Pascal Wichmann. Fink befindet sich nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel noch in der Reha. Wichmann muss nach seinem Knochenödem an der Schulter bis auf weiteres mit dem Training pausieren.


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