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Zweite verliert klar mit Notelf

Nachdem am Sonntagmorgen aufgrund von Erkrankungen noch weitere drei Ausfälle hinzugekommen waren, fehlten der zweiten Mannschaft beim Meisterschaftsspiel in Kalk insgesamt elf Spieler. Prompt ging die Partie verdientermaßen mit 0:3 verloren, wenngleich die Niederlage zu hoch ausfiel.

„Das war wirklich der Rest vom Schützenfest. Ich hatte noch genau elf gesunde Spieler inklusive einem Torwart an Bord, ich konnte eigentlich nur noch entscheiden, wer auf welcher Position spielt. Unglaublich, was wir vom Pech verfolgt sind. Kalk hat zu Recht gewonnen, normalerweise muss das Spiel 3:5 ausgehen. Neben den vielen Ausfällen hatten wir heute auch weitere fünf, sechs Spieler auf dem Platz, die einfach keine Form haben“, sagte Trainer Günter Hutwelker frustriert.

Mit Matthias Weingarten und Marc Gayk stellten sich zwei Spieler aus der dritten Mannschaft zur Verfügung, damit überhaupt ein- und ausgewechselt werden konnte. Gayk spielte sogar vorher noch 70 Minuten beim 2:2 der Dritten in Hohenlind und traf erst zur zweiten Halbzeit in Kalk ein. Kurzfristig waren am Sonntag noch Abwehrchef Jörg Bender (Fieber), Stephan Wölpper und Ersatztorwart Stefan Weisler (beide Magen-Darm-Probleme) ausgefallen.

„Natürlich hatten wir bei weitem nicht unsere beste Mannschaft auf dem Platz. Aber damit kann und darf man nicht alles entschuldigen. Jeder Spieler in unserem Kader hat eine gewisse Qualität, und ein Punkt aus zwei Spielen ist eine absolut ernüchternde Ausbeute. Jetzt gilt es die Ärmel hochzukrempeln und endlich mal dreifach zu punkten“, unterstreicht Günter Hutwelker.

Wie schon im ersten Spiel gegen Deutz bekam der Gegner der Fortuna gleich zu Beginn einen Elfmeter zugesprochen. Innenverteidiger Kevin Holst, der einen rabenschwarzen Tag erwischte hatte, zupfte seinen Kontrahenten im Strafraum am Trikot. Kalk nutzte das Geschenk zum 1:0 (9.). Bis zur Pause vergab dann Thomas Ecker zwei große Chancen. Insbesondere die zweite Gelegenheit, als er freistehend vor dem Torwart den Ball am Pfosten vorbei zirkelte, hätte sitzen müssen.

Als Kalk dann kurz nach der Pause das 2:0 (52.) gelang, war das Spiel so gut wie gelaufen. Nach einem Freistoß von der Seite erhöhten die Gastgeber sogar auf 3:0 (71.). Marco Ptak ließ in der Schlussphase ebenfalls zwei hundertprozentige Möglichkeiten liegen, so dass es auch nicht mehr zur durchaus verdienten Ergebniskosmetik kam.

Fortuna: Winterscheidt, Stutzenstein, Holst (78. Weingarten), Mönch, Vizzini, Wilbertz, Simon, Ecker, Vogel, Siep (65. Gayk), Ptak.

Tore: 1:0 (9., Foulelfmeter), 2:0 (52.), 3:0 (71.).

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Fortuna Köln
Wattenscheid, Lohrheidestadion