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"Wir dürfen Wiedenbrück niemals unterschätzen" - Suheyel Najar vor dem Spiel gegen den SC Wiedenbrück

Am Samstag erwartet die Fortuna den SC Wiedenbrück. Vor dem Spiel spricht Offensivmann Suheyel Najar über seine Vertragsverlängerung, seine Pechsträhne im Jahr 2020, die Qualitäten seines Spiels sowie über den kommenden Gegner.

Su, Dein im Sommer auslaufender Vertrag wurde gerade erst um ein weiteres Jahr verlängert. Wie geht es Dir damit, auch in der nächsten Saison für die Fortuna aufzulaufen?

Suheyel Najar (SN): "Mir geht es sehr gut damit. Wir haben die Rahmenbedingungen, die wir brauchen, um nächste Saison unsere Ziele zu erreichen. Deshalb glaube ich, dass die Vertragsverlängerung für meine persönliche Entwicklung und meine Laufbahn Sinn ergibt. Mir gefällt der Umgang in diesem Verein einfach sehr, die offene Kommunikation und allgemein die Menschen, die diesem Verein sehr viel geben." 

Im Jahr 2020 haben Dich immer wieder Verletzungen zurückgeworfen. In der Hinrunde kamst Du auf nur einen Kurzeinsatz. Wie gehst Du mit solchen Rückschlägen um und wie hast Du auf Dein Comeback hingearbeitet?

SN: „Ich hatte ab 2018 drei Jahre in Folge große Verletzungen, die mich zurückgeworfen haben. Ich habe mir kurz vor Vorbereitungsbeginn im Sommer 2020 einen Innen- und Außenbandriss am rechten Sprunggelenk zugezogen. Hinzu kam Wochen später am linken Sprunggelenk ein Außenbandteilriss und als „Krönung“ mitten in der Comeback-Phase ein Muskelfaserriss im Oberschenkel. Das waren drei Verletzungen innerhalb von vier Monaten, die mich jedes Mal zurückgeworfen haben. Man arbeitet jeden Tag in der Reha dafür, dass man schnellstmöglich zurückkommt. Es war einfach nur frustrierend, dass ich die Mannschaft nur auf dem Bildschirm von zu Hause unterstützen konnte. Aber jetzt bin ich da und setze meinen Fokus komplett auf das hier und heute. Ich setze alles daran, kontinuierlich gute Leistungen zu bringen.“

Dass du ein entscheidender Faktor in der Mannschaft sein kannst, hast du nicht erst zuletzt mit deinem Doppelpack gegen die Sportfreunde Lotte bewiesen. Was macht dich für die Mannschaft so wichtig und welche Qualitäten machen dein Spiel aus?

SN: „Meine größten Qualitäten sind unter anderem meine Technik und Schnelligkeit, die mir im 1 gegen 1 sehr weiterhelfen. Wichtig machen mich entsprechend vor allem Offensivaktionen - wenn ich den Ball am Fuß habe oder in den Lauf bekomme. Auch bin ich jemand, der unfassbar gerne seine Mitspieler in Szene setzt. Ich bin in den Statistiken nicht der größte Goalgetter. Wenn man meine Spiele sieht, dann fällt einem aber auf, dass ich gerne das Spiel mache, unabhängig von meiner Position.“  

Der nächste Gegner heißt SC Wiedenbrück. Das 4:4 Hinspiel Ergebnis und die aktuelle Platzierung des Aufsteigers zeigen, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Was erwartest du von dem kommenden Gegner?

SN: „Sie sind eine sehr schwer zu bespielende Mannschaft, weil sie im Spiel vor allem über ihre Körperlichkeit und Emotionalität kommen. Da wird nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz viel geredet. Unser Fokus muss dann sein, sich auf das Fußballerische zu konzentrieren und unsere Grundlagen nicht zu verlassen. Das heißt für uns: Fußballspielen und offensives Pressing. Wir dürfen Wiedenbrück niemals unterschätzen, zumal sie im Hinspiel gezeigt haben, wozu sie auch offensiv in der Lage sind. Mit unseren Mitteln, die wir haben da, ist es kein Geheimnis, dass wir auf dem Papier die bessere Mannschaft sind. Es gilt einfach, es auch auf den Platz bringen und unsere Qualitäten ruhig auszuspielen.“

 

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