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Volle Konzentration auf den SC Wiedenbrück

 

Mit dem SC Wiedenbrück gastiert am kommenden Samstag ein Kellerkind im Südstadion. Die Mannschaft von Trainer Markus Reiter konnte lediglich drei Punkte aus den letzten sechs Partien holen und steht aktuell nur auf Platz 18 in der Tabelle der Regionalliga West. Zuletzt verloren die Ostwestfalen sogar deutlich gegen den SC Verl (1:4), sowie gegen die U21 des 1. FC Köln (0:4) und stecken demnach tief im Abstiegskampf. Den Video-Vorbericht von FortunaTV zum Spiel gegen den SC Wiedenbrück findet ihr hier. 

„Wir wollen möglichst schnell und sicher den Klassenerhalt feiern“ – Der neue Cheftrainer Markus Reiter (36) hatte die Ziele vor dieser Spielzeit eigentlich klar formuliert. Dass der Weg dorthin aber einer Berg- und Talfahrt gleicht, hätte der jüngste Trainer der Liga wohl nicht vermutet. Der Verlauf der diesjährigen Saison der Ostwestfalen ähnelt nämlich einer Achterbahnfahrt.

Zu Beginn hagelte es eine Niederlage nach der anderen. Erst am sechsten Spieltag fuhr die Truppe von Markus Reiter die ersten Punkte ein. Mit dem 1:0-Auswärtserfolg bei der U23 vom MSV Duisburg platzte ausgerechnet bei Reiters ehemaligem Arbeitgeber der Knoten. Es folgten beeindruckende Auftritte gegen Mannschaften mit großem Namen. Der Wuppertaler SV wurde genau so wie die U23 von Borussia Mönchengladbach besiegt. Im ostwestfälischen Derby gegen die Sportfreunde Lotte erkämpfte sich die Mannschaft ein beachtliches 1:1-Unentschieden und an der Essener Hafenstraße gegen RWE feierten die Spieler das torlose Remis wie einen Sieg. Seit Anfang Oktober ging es aber für die Wiedenbrücker wieder rasant bergab. Ähnlich wie bei der Fortuna scheinen den Ostwestfalen die Großkaliber der Liga eher zu liegen. Anders sind die schwachen Auftritte gegen den FC Kray (2:3), der SSVg Velbert (2:2) und dem SC Verl (1:4) kaum zu erklären.

Die Fortuna will nach den beiden zuletzt sieglosen Spielen gegen den FC Kray und der U23 vom FC Schalke 04 endlich wieder einen Dreier einfahren. „Es ist wichtig, dass wir gegen Wiedenbrück einen Teil der verlorenen Punkte zurückholen und den Anschluss nach oben halten“, formulierte Christian Pospischil die Ziele für die Partie am Samstag. Cheftrainer Uwe Koschinat wünscht sich vor allem, dass die Mannschaft „endlich einmal aus der großen Fülle der hochkarätigen Torchancen Kapital schlägt“. Ob der Wunsch des Trainers erfüllt wird, werden die 90 Minuten am Samstag zeigen. Dominique Ndjeng und Sebastian Zinke werden dabei definitiv fehlen. Die beiden Defensiv-Spezialisten haben im Spiel gegen die U23 vom FC Schalke 04 jeweils ihre fünfte Gelbe Karte der laufenden Saison gesehen und sind somit für die Partie gegen Wiedenbrück gesperrt. Der Anstoß im Südstadion erfolgt wie gewohnt um 14 Uhr. 


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