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Pokalfight gegen Bad Honnef – Fortuna siegt nach Elfmeterschießen mit 6:3

 

Nach einem echten Pokalfight über mehr als 120 Minuten schaffte die Fortuna mit viel Dusel den Einzug in das Achtelfinale des Bitburger-Pokals. Im Stadion an der Menzenberger Straße ging die Mannschaft von Uwe Koschinat früh in Führung. Kapitän Mitja Schäfer (10.) und Massimo Cannizzaro (30.) sorgten für eine beruhigende 2:0-Pausenführung. Der Landesligist aus Bad Honnef gab sich allerdings nicht auf und schaffte durch Tore von Ibrahim Manav (71.) und Leondrit Isufi (84.) sensationell den Ausgleich. In der Verlängerung vergab die Fortuna etliche Einschuß-Möglichkeiten, sodass nach 120 Minuten das Elfmeterschießen entscheiden musste. Da zeigten die Kölner Nervenstärke und gewannen schlussendlich mit 6:3 (2:2, 2:0).

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – Ein wahrlich abgedroschener Spruch, der aber immer wieder belegt wird. So auch am heutigen Nachmittag im Stadion an der Menzenberger Straße. Die Fortuna ging als klarer Favorit in die Partie gegen den Landesligisten aus Bad Honnef und wollte dieser Rolle auch gerecht werden. Uwe Koschinat veränderte seine Startformation im Vergleich zum Spiel gegen Bergisch Gladbach auf fünf Positionen. Sievers, Kühn, Zinke, Lejan und Cannizzaro rückten in die Anfangself. Die Fortuna begann konzentriert und zielstrebig. Bereits nach zehn Minuten sorgte Mitja Schäfer für die beruhigende 1:0-Führung. Der Kapitän wurde mustergültig von Massimo Cannizzaro im Sechzehner bedient und konnte den Ball souverän aus sieben Metern einköpfen.

Es folgte eine Demonstration der Stärke. Die Fortuna hatte in der ersten Halbzeit über 80 % Ballbesitz und konnte sich besonders über den agilen Michael Kessel immer wieder Torchancen herausspielen. Folgerichtig fiel nach 30 Minuten das 2:0. Michael Lejan konnte sich auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durchsetzen. Die Hereingabe veredelte anschließend Cannizzaro zum verdienten 2:0. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

Das Spielgeschehen änderte sich allerdings komplett in den zweiten 45 Minuten. Bad Honnef suchte nun das Heil in der Flucht und spielte offensiver. Die Fortuna wirkte überrascht von der plötzlichen Aktivität der Badestädter. Nach 71 Minuten belohnten sich die Gastgeber für ihren Mut. Ibrahim Manav nutze eine Unachtsamkeit in der Fortuna-Defensive aus und erzielt freistehend aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer.

Von da an regierte die Nervosität bei der Fortuna. Erinnerungen wurden wach an vergangene Pokalauftritte. Das Spiel war mittlerweile komplett offen. Einen Klassenunterschied konnten die rund 500 Zuschauer in dieser Phase nicht mehr ausmachen. Nach 84 Minuten resultierte dann der Ausgleich nach der schönsten Kombination im gesamten Spiel. Die Honnefer kombinierten sich schnell und direkt über fünf Stationen durch die Fortuna-Defensive. Der eingewechselte Leondrit Isufi tauchte frei vor Andre Poggenborg auf und lupfte gefühlvoll den Ball über den chancenlosen Keeper. Ein super Tor und der verdiente Ausgleich – 2:2.  Das war auch der Zwischenstand nach 90 Minuten.

Die Fortuna musste schleunigst aufwachen um nicht das nächste schwarze Kapitel im Pokal zu schreiben. In der Verlängerung übernahm das Team wieder die Initiative und erspielte sich klarste Möglichkeiten. Aber sowohl Cannizzaro (98., 110.), als auch Ozan Yilmaz (108., 111.) und Oliver Laux (115.) konnten den Ball nicht im Tor unterbringen, sodass am Ende das Elfmeterschießen entscheiden musste.

Da zeigte die Mannschaft von Uwe Koschinat Nervenstärke. Cannizzaro, Schaaf und Kühn verwandelten souverän für die Kölner. Bei Honnef vergaben der starke Manav und Hogrebe. Thomas Kraus machte mit dem vierten Fortuna-Strafstoß alles klar. Die Kölner gewannen am Ende verdient, aber mit ganz viel Dusel gegen den FV Bad Honnef mit 6:3 nach Elfmeterschießen und ziehen in das Achtelfinale des Bitburger-Pokals ein.

Alle Stimmern zum Spiel, die gesamte Verlängerung im ReLive und die Video-Zusammenfassung vom Pokalfight findet ihr hier.

So spielte die Fortuna: Poggenborg – Sievers, Laux, Schäfer, Schaaf – Kühn, Zinke – Pagano (59. Batarilo), Kessel (64. Kraus), Lejan (80. Yilmaz) – Cannizzaro

Tore: 0:1 Schäfer (10. Minute), 0:2 Cannizzaro (30.), 1:2 Manav (71.), 2:2 Isufi (84.)

Im Elfmeterschießen verwandelten zudem Cannizzaro, Schaaf, Kühn und Kraus.


 


 

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