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Im Abstiegskampf zusammengerückt

 

Zum Rückrunden-Auftakt muss die Fortuna am kommenden Samstag an den Tivoli. Im letzten Spiel des Jahres 2013 treffen die Kölner auf eine Aachener Mannschaft, die sich nach einem langen Negativlauf zuletzt gefangen hat. Im dritten Duell gegeneinander will man die Niederlage zu Saisonbeginn vergessen machen.

Alle Augen schauten am 26. Juli diesen Jahres auf das Südstadion. Die Partie gegen die Alemannia stellte nicht nur das erste Pflichtspiel dar, sondern war gleichzeitig der Saisonauftakt in die Regionalliga West. Während die Fortuna nach einer guten Vorbereitung enttäuschte, überraschte die Alemannia mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Das 3:1 im Südstadion war der Auftakt für einen guten Aachener Start in die Regionalliga West. Aus den ersten vier Spielen holte die Alemannia neun Punkte. Kurzzeitig herrschte ein Hauch von Euphorie bei dem Verein, der in den letzten Jahren wenig sportliche Glanzpunkte setzten konnte.

Pokal-Aus Tiefpunkt einer Niederlagenserie

Die positive Stimmung am Tivoli sollte sich aber schnell wieder in Frustation verwandeln. Dem gelungenen Saisonstart folgte der Absturz für die Elf von Peter Schubert.  Nach dem Heimsieg am 4. Spieltag gegen die U21 des 1.FC Köln folgten sechs Niederlagen am Stück. Die Krönung aus Sicht der gebeutelten Fans war die Blamage im Bitburger-Pokal Ende Oktober. Gegen den Bezirksligisten FC Inde Hahn scheiterte der ehemalige Europapokal-Teilnehmer mit 1:2 in der regulären Spielzeit.

Den ganzen Frust der Fan-Seele bekam schließlich Torwart Frederic Löhe zu spüren. Bei der 0:2-Heimpleite gegen Rot-Weiß Oberhausen verpasste ein Aachener Fan dem eigenen Torwart eine Ohrfeige. Ein Ausdruck der zwischenzeitlichen Stimmungslage am Tivoli. Keeper Löhe stellt sich trotz dieses zu verurteilenden Vorfalls weiterhin den eigenen Anhängern und setzt damit auch ein Zeichen in einer schwierigen Situation.

Im Abstiegskampf angekommen

Mittlerweile hat man sich aber auch ergebnistechnisch gefangen. Besonders die Siege zuletzt gegen die SSVg Velbert und die SG Wattenscheid haben der Alemannia im Abstiegskampf ein wenig Luft verschafft. Gegen die Amateure des FC Schalke 04 zeigte man zuletzt einen guten Auftritt, musste sich bei der 1:2-Pleite lediglich der Kaltschnäuzigkeit von Doppeltorschütze Robert Leipertz geschlagen geben.

Das Team von Peter Schubert ist im Abstiegskampf enger zusammen gerückt. Für den Trainer galt es teilweise im Laufe der Saison insgesamt 20 Neuzugänge zu integrieren. So wechselte der vereinslose Linksverteidiger Jannik Stevens beispielsweise erst Mitte September an den Tivoli. Mittlerweile dürfte Schubert seine Stammelf aber weiterstgehend gefunden haben. Mit Offensivakteur Dennis Dowidat fehlt dem 47-Jährigen allerdings ein wichtiger Spieler auf Grund einer Sprunggelenksverletzung. Nichtsdestotrotz dürfte Aachen im dritten Duell gegen die Fortuna in diesem Jahr auf den zweiten Sieg aus sein. Schließlich würde ein Erfolg gegen den Tabellenersten der Regionalliga West für einen versöhnlichen Jahresausklang am Tivoli sorgen.

 

Fortuna mit Jahresabschluss

Die Fortuna wiederum will sich nicht nur für den Auftritt am ersten Spieltag rehabilitieren, sondern ebenso einen guten Jahresabschluss abliefern. Mit einem Sieg könnte sich die Elf von Fortuna-Trainer Uwe Koschinat mit ein wenig Abstand auf den Tabellenzweiten in den Jahreswechsel verabschieden. Definitiv fehlen werden den Kölnern dabei weiterhin Milo McCormick (Außenbandriss), Pascal Wichmann (Schulteroperation) und Ozan Yilmaz (Autounfall).

Nächste Begegnung
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Fortuna Köln
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