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Gute Vorzeichen für die Fortuna – Die Fakten zum Spiel gegen Wehen Wiesbaden

Nach dem überzeugenden Auftritt der Fortuna und dem Punktgewinn in Magdeburg, erwartet die Koschinat-Elf am Samstag den SV Wehen Wiesbaden im Südstadion. Der SVWW spielt eine bislang durchwachsene Saison mit vielen Unentschieden. Besonders die Auswärtsbilanz der Mannschaft von Trainer Sven Demandt spielt der Fortuna in die Karten.

Heimstark gegen Auswärtsschwach

Wenn die Fortuna im eigenen Südstadion spielt, sind Punkte fast immer sicher. Sieben Siege und zwei Unentschieden aus zwölf Spielen bedeuten aktuell den fünften Platz in der Heimtabelle. Dort könnten sich die Kölner nach dem kommenden Spieltag noch weiter hocharbeiten. Denn mit dem SV Wehen Wiesbaden kommt eines der schwächsten Auswärtsteams der Liga ins Rheinland. Erst am 19. Spieltag holte sich die Demandt-Elf bei den Amateuren des VfB Stuttgart den ersten Dreier auf fremdem Platz. Es sollte bislang der einzige Auswärtssieg bleiben. Auch die Wiesbadener zeichnen sich in dieser Saison durch ihre Heimstärke aus. Noch ist es keiner Mannschaft gelungen, drei Punkte aus der Brita-Arena zu entführen.

Das Wiesbadener Auf und Ab

Der SVWW hat zwar in den letzten elf Partien nur eine Niederlage hinnehmen müssen, dennoch sucht man in Wiesbaden nach der Konstanz. In der laufenden Saison konnte die Mannschaft noch nie zwei Spiele in Folge als Sieger beenden. Allerdings haben sie auch noch keine zwei aufeinanderfolgenden Begegnungen verloren. Stattdessen teilen sich die Wiesbadener die Punkte. 13 Unentschieden bedeuten Ligahöchstwert, gemeinsam mit den Kickers aus Würzburg. Die Fortuna hingegen konnte bereits eine Siegesserie von vier Spielen hinlegen. Nur Dynamo Dresden konnte mehr Dreier in Folge einfahren (8).

Tore in der zweiten Halbzeit

Unterschiedlicher könnte eine Statistik kaum sein: Während der SV Wehen Wiesbaden in der ersten Halbzeit eines Spiels häufig Beton anrührt, klingelt es umso häufiger in Hälfte zwei im Kasten von Torwart Markus Kolke. 21 der bisher 28 Gegentreffer mussten die Wiesbadener im zweiten Durchgang hinnehmen. Gegen Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue, Energie Cottbus und den VfR Aalen zappelte der Ball sogar bereits vier Mal in der Nachspielzeit im Netz. Auch das bedeutet Ligahöchstwert. Aber auch die Fortuna ist in der zweiten Halbzeit etwas anfälliger für Gegentore. Allerdings nicht so deutlich, wie der SVWW.

Entscheidet ein Joker das Spiel?

Sollte das Spiel lange Zeit ausgeglichen verlaufen, haben beide Trainer einen Trumpf in der Hand. Sven Demandt hat mit Stürmer Luca Schnellbacher den aktuell effektivsten Joker der Liga in seinem Team. Bei sieben Einwechslungen erzielte der 21-Jährige der Tore und bereitete ein weiteres vor. Aber auch Fortuna-Trainer Uwe Koschinat hat jemanden, auf den er jederzeit zurückgreifen kann. Ebenfalls mit drei Treffern, aber ohne Vorlage nach einer Einwechslung, steht Cauly Oliveira Souza in der Statistik nur knapp hinter Schnellbacher.  

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