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Der Tivoli ruft zum Pokalduell - Die Fortuna gastiert bei Alemannia Aachen

Schon im letzten Jahr trafen Alemannia Aachen und Fortuna Köln auf der Bühne des Bitburger Pokals aufeinander. Im letzten Jahr gewann die Fortuna mit 2:0 am Tivoli. Derzeit spielt Alemannia Aachen in der Regionalliga West und befindet sich in dieser seit Saisonstart in Lauerstellung hinter den vordersten Tabellenrängen. Nachdem man kürzlich drei Niederlagen in Serie hinnehmen musste, verlor man ein wenig den Anschluss an die Top-Platzierten der Liga. Aachen spielt zwar eine Liga unter der Fortuna, darf sich aber durchaus eine Außenseiterchance zurechnen.

Aktuelle Lage

Alemannia Aachen belegt in der Regionalliga West den sechsten Platz. Aus 17 Spielen holte man 26 Punkte zu einem Torverhältnis von 21:18. In der Regionalliga hat nur die erstplazierte Mannschaft eine Chance auf den Aufstieg in die dritte Liga. Auf den ersten Rang hat man zwölf Punkte Rückstand und ist damit aktuell kein unmittelbarer Aufstiegskandidat. Allerdings steht man auch vierzehn Punkte vor einem Abstiegsplatz. In Aachen deuten alle Zeichen auf eine ruhige Saison hin. Dabei war man zu Saisonbeginn deutlich stärker. Bis zum 13. Spieltag ging nur ein einziges Spiel verloren. Anschließend setzte es jedoch drei Niederlagen in Serie gegen die zweiten Mannschaften von Gladbach, Dortmund und Schalke. Im letzten Spiel erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Fuat Kilic einen Befreiungsschlag nach der Niederlagenserie. Im Heimspiel gegen die Reserve des 1.FC Köln gewann man mit 3:2. Nach 3:0-Führung zur Halbzeitpause verkürzten die kleinen Geißböcke in der zweiten Spielhälfte zwar nochmal auf 3:2, konnten den Bock aber letzten Endes nicht mehr umstoßen. 

Die Defensive im Vordergrund

Somit darf die Alemannia mit einem Erfolgserlebnis im Rücken neuen Mut vor dem Spiel gegen die Fortuna schöpfen. Aachen überzeugt durch eine kompakte Abwehr, die insgesamt wenig Gegentreffer zulässt. Gleichzeitig gehört die Defensive zu den besten der Liga, wenn es um Tore geht. Die Statistik zählt bereits sechs erzielte Tore durch nominelle Abwehrspieler, nur der SC Wiedenbrück kann mehr aufweisen. Wenn Aachen erstmal in Führung geht, wird es schwer für den Gegner, denn die Alemannia hat noch kein Spiel nach Führung in dieser Spielzeit verloren. In der Sturmspitze fehlt es aber etwas an Durchschlagskraft. Mergim Fejzullahu und Philipp Gödde sind mit jeweils vier Treffern die gefährlichsten Torschützen der Alemannia. Zum Vergleich, die beiden erfolgreichsten Torjäger der Liga haben mit jeweils fünfzehn Treffern fast viermal so häufig getroffen.

Sturmtalente warten auf den Durchbruch

Schon letzte Saison stand die Alemannia nach siebzehn Spieltagen auf Rang sechs. Am Ende sollte es Platz sieben werden. Bereits vor einem Jahr beschäftigte die Alemannia ein Stürmerproblem, denn keiner wollte sich so richtig hervortun. Bester Torschütze war letztendlich der großgewachsene Innenverteidiger Jannik Löhden mit sieben Treffern. Eine direkte Lösung scheint man im Sturm aktuell nicht zu haben. Dennoch sind Fejzullahu und Gödde zwei vielversprechende Spieler für die Zukunft. Beide sind Baujahr 94 und lassen Potential andeuten. Gödde hat seine Regionalliga-Quote von letztem Jahr schon eingestellt. Der Albanier Fejzullahu hat mit 67 Spielen in der Regionalliga bereits viel Erfahrung sammeln können und spielt bislang seine erfolgreichste Saison. Mit den beiden 22-jährigen Sturmtalenten ist für die Zukunft gesorgt, ob sie jetzt schon reif genug sind, um das Aachener Sturm-Problem zu lösen, wird sich zeigen. 

Im Fokus: Timo Staffeldt

Timo Staffeldt führte die Alemannia in sechzehn von siebzehn Ligaspielen als Kapitän aufs Feld. In jedem seiner Einsätze spielte er über die vollen 90 Minuten. Mit seinen 32 Jahren kann er einen großen Erfahrungsschatz aufweisen. Staffeldt spielte viele Jahre für den Karlsruher SC. Für den KSC absolvierte er 128 Spiele in der 2. Bundesliga und 24 in der 1. Bundesliga. Zudem kam Staffeldt zu 37 Drittliga-Einsätzen für den VfL Osnabrück. Über Osnabrück führte ihn der Weg schließlich zu Viktoria Köln und von dort aus 2015 weiter zur Alemannia nach Aachen. Hier ist er seitdem durch seine Erfahrung unersetzlich geworden. 

 

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