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Regionalliga-Reform: Fortuna lehnt Änderungen am Kompassmodell ab

Am kommenden Montag stimmen die Klubs der 3. bis 5. Liga über die geplante Reform der Regionalligen ab. Im ursprünglichen Konzept des DFB war eine Kompasslösung mit vier Staffeln à 20 Vereinen vorgesehen. Dieses Modell wurde jedoch von den Regionalverbänden kurzfristig verändert: Künftig sollen die Staffeln nur noch aus jeweils 18 Teams bestehen.

Der S.C. Fortuna spricht sich klar für das ursprüngliche Reformmodell aus. „Wir stehen weiterhin hinter den ursprünglich vereinbarten Inhalten der Reform: vier Regionalliga-Staffeln mit jeweils 20 Vereinen und eine Entscheidung per Mehrheitsvotum statt Einstimmigkeit“, sagt Präsident Hanns-Jörg Westendorf.

Die Änderungen wurden auf einer Sitzung der Regionalliga-Träger und ihrer Verbandschefs am 2. Juni beschlossen. Statt zwölf Startplätzen würden jedem der fünf Regionalliga-Gebiete nur noch zehn garantierte Plätze zustehen. In der Qualifikationssaison 2027/28 droht Vereinen damit unter Umständen bereits ab Platz zwölf der Abstieg in die Oberliga, während dies nach den ursprünglichen Planungen erst ab Platz 14 der Fall gewesen wäre. Zudem würden den Vereinen durch die verkleinerte Staffelstärke zwei Heimspiele und damit wichtige Einnahmen entgehen.

Möglich ist zudem, dass diese Änderungen Einfluss auf das Abstimmungsverhalten der Klubs haben. Hinzu kommt eine weitere Anpassung des Verfahrens: Während ursprünglich eine einfache Mehrheit aller abstimmenden Vereine für die Umsetzung des Kompassmodells ausgereicht hätte, wäre nun die Zustimmung in allen fünf Regionalliga-Gebieten erforderlich.

 

 

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