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Kleiner Schritt, großes Ziel: Najar kämpft sich zurück

Am 2. August vergangenen Jahres passierte es: Su Najar zog sich am zweiten Spieltag der Regionalliga West im Heimspiel der Fortuna gegen die U23 des VfL Bochum erneut einen Kreuzbandriss zu. Im Spiel zuvor hatte der Angreifer als Joker noch das 2:0 beim Wuppertaler SV erzielt, dann folgte diese Hiobsbotschaft für den Rückkehrer. Am gestrigen Mittwoch feierte der 30-Jährige nun einen emotionalen Zwischenschritt: Nach achteinhalb Monaten stand er im Jean-Löring-Sportpark erstmals wieder mit Fußballschuhen auf dem Trainingsplatz.

„Das hat sich wunderbar angefühlt. Aber am Ball habe ich noch gar nichts verloren. Ich bin erst im fünften Monat nach der Kreuzband-Operation. Mir geht es sehr gut, die Reha verläuft überdurchschnittlich gut. Ich mache große Fortschritte. Ich hoffe, dass ich mit der Mannschaft in die Vorbereitung starten kann. Bis ich vollständig einsatzbereit bin, lässt sich aber noch nicht sagen, das müssen wir abwarten. Persönlich hoffe ich auf den Saisonstart. Bei einer Reruptur rechnet man in der Regel mit rund neun Monaten Pause. Ich werde mir die notwendige Zeit nehmen“, sagt Najar.

Auch Trainer Matthias Mink zeigt sich zufrieden: „Su ist im Rahmen seiner Reha auf einem sehr guten Weg. Er braucht aber noch Zeit. Aktuell kann er ein, zwei Dinge auf dem Platz machen und endlich wieder etwas Rasen unter den Füßen spüren. Von einer Rückkehr in den Spielbetrieb ist er allerdings noch weit entfernt. Seine Reha verläuft gut, auch laut ärztlicher Einschätzung ist alles im grünen Bereich.“

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