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Dramatik pur: Fortuna gewinnt beim Stadtrivalen mit 3:2

Fortuna Köln hat das Viertelfinale im Bitburger-Pokal mit 3:2 (2:1) bei Viktoria Köln gewonnen. Vor 4.100 Zuschauern im Sportpark Höhenberg fiel der Siegtreffer durch Boné Uaferro in der Nachspielzeit (90. + 3) – der Jubel der Fortuna-Fans kannte hinterher keine Grenzen.

Obwohl die Fortuna eine Klasse über dem gastgebenden Team von Viktoria spielt, galt das Team aus der Südstadt nicht unbedingt als Favorit.

Und entsprechend selbstbewusst starteten die Gastgeber in das Spiel. Der Tabellenführer der Regionalliga West erarbeitete sich zu Beginn mehr Spielanteile gegen den Drittligisten – allerdings ohne dabei große Gefahr auszustrahlen.

Erstmals gefährlich wurde es allerdings durch die Fortuna. Robin Scheu prüfte Viktoria-Schlussmann Sebastian Patzler mit einem Rechtschuss, den der Keeper abprallen ließ (10.). Nur zwei Minuten später dann das 1:0 für die Südstädter: Okan Kurt legte den Ball an der Strafraumkante butterweich für Hamdi Dahmani auf, der eiskalt mit dem rechten Fuß ins untere linke Eck einschob.

Danach agierte Fortuna Köln deutlich kontrollierter. Erst in der 25. Minute gab es ein Lebenszeichen der Viktoria. Doch der Flachschuss von Sven Kreyer aus rund 16 Meter ging knapp am Gehäuse der Südstädter vorbei. Wenig später zwang Scheu allerdings den Keeper der Gastgeber zu einer Glanztat (26.). Ein Viktoria-Freistoß durch Mike Wunderlich sorgte in der 28. Minute für Gefahr, doch Nikolai Rehnen hielt souverän. Die Partie nahm in dieser Phase deutlich an Fahrt auf.

In der 31. Minute war es Kreyer, der für Viktoria abzog. Doch sein harter Rechtsschuss ging über das Gehäuse von Rehnen. Drei Minuten später war es Kevin Holzweiler, der mit einem Linksschuss zu hoch zielte. Nach vermeintlichem Foul an Wunderlich erhielten die Gastgeber in der 38. Minute eine gute Freistoßmöglichkeit aus rund 22 Metern. Der Gefoulte schoss selbst und traf die Latte. Dann schloss sich in der 40. Minute doch das Tor für Viktoria an: Kreyer überwand Rehen mit einem Schuss aus rund 18 Metern.

Zum Ende der ersten Hälfte kam Fortuna aber noch einmal auf. Nach einer Ecke von Eberwein traf Viktoria-Spieler Kreyer mit dem Kopf erneut das Tor – allerdings diesmal aus seiner Sicht das Falsche: 2:1 für Fortuna! Damit ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte agierte Fortuna zunächst recht dominant. Gefährliche Tormöglichkeiten sprangen dabei aber erst einmal nicht heraus. Von den Gastgebern war in dieser Phase kaum etwas zu sehen. In der 62. Minute dann ein richtig guter Konter der Gäste: Nach Befreiungsschlag von Bernard Kyere steuerte Dahmani geradewegs auf den Kasten der Viktoria zu. In letzter Sekunde war dann aber doch noch ein Abwehrbein dazwischen und vereitelte die Torgelegenheit.

Eigentlich schien die Fortuna auf einen knappen, aber souveränen Sieg zuzusteuern. Allerdings versäumte es die Elf von Trainer Tomasz Kaczmarek den Sack zuzumachen. In der 85. Minute hatte Viktoria Köln dann plötzlich eine gute Szene: Wunderlich stand im Strafraum frei und schob mit dem rechten Fuß ein – 2:2.

In der Nachspielzeit fiel dann aber doch die Entscheidung zu Gunsten der Fortuna: Nach Ecke von Michael Eberwein bekam Boné Uaferro den Ball auf den rechten Schlappen und verwandelte in bester Torjägermanier unhaltbar zum 3:2 für Fortuna Köln (90 + 3).

Daten zum Spiel

So spielte die Fortuna: Rehnen – Bröker, Uaferro, Kyere, Ernst – Schiek (76. Ceylan), Eberwein, Kurt, Brandenburger – Dahmani (82. Komolong), Scheu (72. Pintol)

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Willers (65.), Koronkiewicz (78.)

Fortuna Köln: Uaferro (27.), Kyere (41.), Scheu (41.), Brandenburger (78.), Kurt (78.), Fritz (90. + 3)

Tore: 0:1 Dahmani (12.), 1:1 Kreyer (40.), 1:2 Kreyer (Eigentor, 45.), 2:2 Wunderlich (85.), Uaferro (90. + 3)

Zuschauer: 4.100

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