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Al Ghaddioui hat beim 3:1 gegen Hohkeppel die Lufthoheit

Die Pflicht ist erfüllt: Fortuna hat die erste Runde des Bitburger-Pokals erfolgreich überstanden. Die Mannschaft von Trainer Matthias Mink setzte sich am Samstag vor 650 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz des Volksbank Parkstadions mit 3:1 (1:0) gegen den Mittelrheinligisten SV Eintracht Hohkeppel durch. Dabei musste Mink im Angriff mehrfach umplanen. Am Ende wurde Hamadi Al Ghaddioui zum Matchwinner.

„Wir sind eine Runde weiter, das zählt. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon viel mehr aus unseren Möglichkeiten machen müssen. Deshalb war es mit dem 1:1 in der zweiten Halbzeit kurz mal spannend. Dank Hamadis Dreierpack stehen wir jetzt in der nächsten Runde. Genau das war das Ziel“, sagte Mink.

Schon vor dem Anpfiff musste der Trainer reagieren. Enzo Wirtz musste nach dem Warmmachen vorsichtshalber passen, für ihn rückte Timo Bornemann in die Startelf. Doch auch für Bornemann war die Partie früh beendet. Nach gerade einmal 16 Minuten musste der Angreifer mit bandagiertem Oberschenkel ausgewechselt werden. Für ihn kam Al Ghaddioui, und der Routinier erwies sich als Glücksgriff.

Mit seinem gefühlt ersten Ballkontakt brachte Al Ghaddioui die Fortuna in Führung. Nach starker Vorarbeit von Bennit Bröger setzte er einen Abpraller zum 0:1 ins Netz (18.). Zuvor hatte Hohkeppel bereits nach sechs Minuten Glück: Eine Hereingabe von Bröger lenkte Dominik Bilogrevic beinahe ins eigene Tor. Aus acht Metern traf er mit dem Gesicht zum Tor die Latte.

Die Fortuna war im ersten Durchgang die klar spielbestimmende Mannschaft, verpasste es aber, aus ihrer Überlegenheit mehr Kapital zu schlagen. So blieb die Partie offen, und das sollte sich nach der Pause rächen.

Nur sieben Minuten nach Wiederbeginn kam Hohkeppel zum Ausgleich. Shion Ueno flankte von links an den langen Pfosten, Leo Kirnich legte den Ball ab und Vladislav Fadeev traf aus zehn Metern flach in die lange Ecke zum 1:1. Für rund eine Viertelstunde verlor die Fortuna den Faden und ließ den Mittelrheinligisten zurück ins Spiel kommen.

Dann schlug die Stunde von Al Ghaddioui. Innerhalb von nur drei Minuten bewies der 35-Jährige gleich zweimal Köpfchen. Zunächst verwertete er eine Flanke von Robin Afamefuna von der rechten Seite wuchtig per Kopf zum 1:2. Kurz darauf setzte er einen Eckball von Adrian Stanilewicz von links ebenfalls mit dem Kopf zum 1:3 in die Maschen.

Beinahe hätte Florian Heister bei seinem Debüt für die Fortuna noch einen Treffer erzielt. Kurz nach seiner Einwechslung zog der Neuzugang aus 16 Metern ab, doch sein Schuss prallte an die Latte (88.).

„Wir hatten heute einen guten, ambitionierten Oberligisten als Gegner. Zwischenzeitlich haben wir uns etwas schwergetan. Am Ende des Tages zählt nur das Ergebnis. Ich bin froh, dass wir eine Runde weiter sind. Ich hatte was nachzuholen, nachdem ich gegen Aachen eine große Chance nicht nutzen konnte. Ich habe heute gezeigt, dass ich Kopfbälle kann. Jetzt können wir selbstbewusst nach Verl fahren“, sagte der dreifache Torschütze Al Ghaddioui.

Fortuna: Zich, Afamefuna (84. Heister), Fischer, Al-Azzawe, Telle, Stanilewicz, Garcia (61. Majetic), Bröger (75. Krumme), Michelbrink (61. Savic), Bornemann (16. Al Ghaddioui), Thier.

Tore: 0:1 Al Ghaddioui (18.), 1:1 Fadeev (52.), 1:2 Al Ghaddioui (68.), 1:3 Al Ghaddioui (71.).

Zuschauer: 650.

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