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250 Pflichtspiele als Trainer: Matthias Mink feiert besonderes Jubiläum

Trainer Matthias Mink (l.) mit Präsident Hanns-Jörg Westendorf nach dem Drittliga-Aufstieg.

Zum 250. Pflichtspiel als Trainer des S.C. Fortuna Köln blickt Matthias Mink im Interview auf seine Zeit bei den Südstädtern zurück. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II feiert der 59-Jährige ein besonderes Jubiläum. Bereits von 2007 bis 2011 betreute er die Fortuna in der Verbandsliga Mittelrhein und der NRW-Liga. 2022 kehrte der ehemalige Fortuna-Profi zunächst als Trainer der U23 zurück. Anschließend übernahm er das Amt des Sportdirektors, ehe er in der Saison 2023/24 als Nachfolger von Markus von Ahlen erneut Cheftrainer der ersten Mannschaft wurde.

Matthias, 250 Pflichtspiele als Trainer der Fortuna, das ist alles andere als selbstverständlich. Was bedeutet dir dieses besondere Jubiläum?

„Das ist außergewöhnlich und macht mich auch ein Stück weit stolz. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich bei einem Verein einmal auf 250 Pflichtspiele als Trainer kommen würde, auch wenn es bei mir zwei Amtszeiten sind. Wir wissen alle, wie kurzlebig das Trainergeschäft sein kann. Umso mehr bedeutet es mir, diese Zahl bei der Fortuna erreichen zu dürfen. Entscheidend ist für mich aber nicht allein die Anzahl der Spiele, sondern dass meine Zeit hier auch von Erfolgen geprägt ist. Das ist das alles Entscheidende.“

Du bist nach deiner ersten Amtszeit zur Fortuna zurückgekehrt. Was hat dazu beigetragen, dass diese Rückkehr so erfolgreich verlaufen ist?

„Es wird oft vergessen, dass wir in meiner ersten Amtszeit hier in der ersten und vierten Saison aufgestiegen sind. Das fällt allzu oft hinten runter. Ich denke, dass ich maßgeblich daran beteiligt war, dass die Fortuna damals aus dem Amateurfußball wieder den Weg zumindest in den erweiterten Profifußball gefunden hat. Das ist ein nennenswerter Aspekt.“

Wenn du auf deine Zeit bei der Fortuna zurückblickst: Welche Erlebnisse sind dir besonders in Erinnerung geblieben?

„Eines der emotionalsten Erlebnisse war für mich der Klassenerhalt mit der U23 am letzten Spieltag, den wir durch den Siegtreffer in der 89. Minute perfekt gemacht haben. Der Aufstieg in die 3. Liga bedeutet mir natürlich ebenfalls extrem viel. Das war ein persönliches Ziel, das ich als Trainer immer erreichen wollte. Beides waren entscheidende und prägende Momente in meiner Zeit bei der Fortuna.“

Zum Abschluss der Blick auf das heutige Spiel: Was stimmt dich optimistisch, dass gegen den VfB Stuttgart II der erste Heimsieg der Saison gelingt?

„Wir haben bei unseren bisherigen Heimspielen kontinuierlich unsere Leistung auf den Platz gebracht, uns dafür aber noch nicht belohnen können. Daran wollen wir anknüpfen und weiter hart arbeiten. Gute Arbeit zahlt sich mittel- und langfristig aus, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Diese Überzeugung hat die Mannschaft verinnerlicht und sie prägt auch unseren Trainingsalltag. Deshalb bin ich guter Dinge, dass wir auch gegen den VfB Stuttgart wieder Möglichkeiten haben werden, das Spiel zu gewinnen. Uns ist bewusst, dass alle Spiele eng sind. Umso wichtiger ist es, durch harte Arbeit das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen.“

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