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Was machen eigentlich die Aufsteiger von 2014? Heute: Kristoffer Andersen

Es war eine Mannschaft, die Fortuna-Geschichte geschrieben hat. In der Saison 2013/14 sicherte sich die Fortuna die Meisterschaft in der Regionalliga West und schaffte anschließend in zwei dramatischen Relegationsspielen gegen den FC Bayern München II den Aufstieg in die 3. Liga. Das entscheidende Tor zum 2:1 im Rückspiel fiel in der Nachspielzeit, und machte den 1. Juni 2014 zu einem unvergesslichen Tag in der Geschichte des Südstadtklubs.

Mehr als zwölf Jahre sind seit diesem Aufstieg vergangen. Was ist aus den Spielern geworden, die damals den Sprung in den Profifußball geschafft haben? Wo sind sie heute, was machen sie beruflich, und welche Erinnerungen sind geblieben? In unserer Serie „Was machen eigentlich die Aufsteiger von 2014?“ blicken wir zurück auf eine ganz besondere Fortuna-Mannschaft.

Kristoffer Andersen (120 Spiele, fünf Tore, neun Vorlagen):

Er beendete seine Karriere 2019 wegen seiner Verletzungen beendet. Nach einem Jahr Pause ist er in den Fußball zurückgekehrt, mit einer Saison in Aachen als Co-Trainer. Nach nur sechs Monaten wurder er Interims-Cheftrainer. „Wahrscheinlich etwas zu früh für mich, aber ich habe es gemacht.“ Nach diesem Jahr ist er nach Eupen gegangen, wo er vier Jahre lang als Co-Trainer arbeitete, mit zwei Einsätzen als Interims-Cheftrainer. „Es waren schöne Jahre: ein Abstieg in die zweite Liga, aber vor allem viel gesammelte Erfahrung, gute und weniger gute Momente, viele schöne und auch schwierigere Erinnerungen. Ein Halbfinale im belgischen Pokal gegen Anderlecht, ein Spiel als Interimscoach gegen Standard Lüttich, das wir gewonnen haben, vor ausverkauftem Haus. Alles in allem sehr wertvolle Erfahrungen.“ Und nun ist er seit einem Jahr ohne Verein und wartet auf die richtige Gelegenheit.

„Was kann man über dieses Aufstiegsjahr bei Fortuna sagen, außer dass es unglaublich war? Ich bin etwas später in der Saison, im September, dazugekommen. Wir haben eine mehr als solide Saison gespielt und sind am Ende Meister geworden, auch wenn wir ein- oder zweimal etwas nachgelassen haben. Den ersten Platz haben wir uns, glaube ich, schon am vorletzten Spieltag bei den Amateuren von Leverkusen gesichert. Dann kam dieses unglaubliche Relegationsspiel in einem ausverkauften Stadion in Köln, etwas, das es schon sehr, sehr lange nicht mehr gegeben hatte. Und dann dieses verrückte Rückspiel, besonders diese noch verrücktere 94. Minute, in der eigentlich schon alles entschieden schien. Und am Ende steigen wir doch auf, nach einem Fehler eines Torwarts, der wenige Monate zuvor noch bei den Profis war, ein Fehler, den er wahrscheinlich nie wieder machen wird. Unglaubliche Momente und Bilder. Ich selbst hatte in der 75. Minute eine Rote Karte bekommen, also war es für mich eigentlich vorbei, und trotzdem. Seit diesem Tag ist Fußball einfach unglaublich. Kein anderer Sport kann solche Emotionen hervorrufen.“

 

 

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