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Fortuna wird Favoritenrolle gerecht und zieht souverän ins Achtelfinale ein

Acht Tore, souveräner Auftritt, Achtelfinale gebucht: Die Fortuna hat ihre Pflichtaufgabe im Bitburger-Pokal eindrucksvoll gelöst. Beim Bezirksligisten Kreuzauer SC setzte sich der Drittligist am Dienstagabend mit 8:1 (4:0) durch und machte bereits vor der Pause alles klar. Nach vier Treffern in der ersten Halbzeit ließ die Fortuna auch nach dem Seitenwechsel nicht locker und legte noch vier weitere Tore nach.

„Wir sind das Spiel trotz der Favoritenrolle wie jedes andere Spiel angegangen. Drei Tore zu schießen, das passiert mir nicht allzu häufig. Ich bin sehr zufrieden, das war eine gute Mannschaftsleistung, wir sind souverän weitergekommen, das ist das, was zählt. Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir das Spiel ein wenig abgegeben, aber ansonsten hatten wir alles unter Kontrolle“, sagte David Savic.

Trainer Matthias Mink nutzte die Partie, um ordentlich zu rotieren. Aus der in Havelse siegreichen Startelf blieben lediglich Seymour Fünger, Bennit Bröger und Georg Strauch von Beginn an auf dem Platz. Die neu formierte Fortuna brauchte dennoch nicht lange, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Nach zehn Minuten setzte Jonas Michelbrink einen Freistoß auf die Oberkante der Latte. Nur eine Minute später bot sich die nächste große Gelegenheit, als der auffällige Rechtsverteidiger David Savic flankte, Timo Bornemann jedoch freistehend vergab.

Kurz darauf fiel dann die Führung: Savic schickte Enzo Wirtz mit einem Steilpass auf die Reise. Der legte von der Grundlinie mustergültig zurück, wo Bornemann am zweiten Pfosten lauerte und zum 1:0 einschob (13.).

Die Fortuna blieb am Drücker. Einen weiteren Freistoß von Michelbrink konnte Kreuzaus Torhüter parieren (15.), ehe die Fortuna innerhalb von zwei Minuten nachlegte. Zunächst flankte Bornemann von rechts in die Mitte, wo Hamadi Al Ghaddioui den Ball souverän mit dem Kopf in die lange Ecke setzte (16.). Drei Minuten später hatte der Angreifer sogar das 3:0 auf dem Kopf, setzte die Hereingabe von Savic allerdings knapp über das Tor.

Das dritte Tor ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Michelbrink stand Savic im Zentrum goldrichtig und traf aus sechs Metern zum 3:0 (33.). Nur vier Minuten später war der Abend endgültig entschieden: Robin Afamefuna setzte sich auf der linken Seite durch und bereitete vor, Savic staubte zum 4:0 ab (37.).

Mit dem deutlichen Vorsprung zur Pause war die Partie bereits früh entschieden. Der Kreuzauer SC kam nach dem Seitenwechsel dennoch zum Ehrentreffer. Der eingewechselte Seydouba Sylla setzte sich nach Zuspiel von Florian Wirtz gegen Afamefuna durch und traf aus acht Metern halbhoch zum 1:4 (64.). Ben Zich war bei dem platzierten Schuss machtlos.

Die Fortuna antwortete umgehend. Nur drei Minuten später nahm Romeo Aigbekaen eine Flanke von Michelbrink an, drehte sich einmal um seinen Gegenspieler und schob locker in die kurze Ecke zum 5:1 ein (67.).

Die Fortuna hatte nun wieder deutlich mehr Zug zum Tor. Nach einer Flanke von Aigbekaen scheiterte Al Ghaddioui aus kurzer Distanz zunächst noch an Keeper Dominik Wirtz (73.). Sechs Minuten später fiel dann aber der nächste Treffer: Nach einer Umschaltaktion flankte Aigbekaen in die Mitte, wo Nico Thier den Ball sicher flach in die lange Ecke zum 6:1 verwandelte (79.).

Auch danach blieb die Fortuna torhungrig. Nach einer Flanke von Thier legte Al Ghaddioui den Ball mit der Brust ab, Rafael Garcia traf mit der Innenseite zum 7:1 (85.). Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut David Savic. Der Rechtsverteidiger krönte seinen starken Auftritt mit einer Einzelaktion und einem Flachschuss in die lange Ecke zum 8:1 (89.).

Fortuna: Zich, Afamefuna, Fünger (46, Fischer), Telle, Savic, Strauch (46. Stanilewicz), Michelbrink, Bröger (46. Garcia), Bornemann (60. Thier), Wirtz (60. Aigbekaen), Al Ghaddioui. 

Tore: 0:1 Bornemann (13.), 0:2 Al Ghaddioui (16.), 0:3 Savic (33.), 0:4 Savic (37.), 1:4 Sylla (64.), 1:5 Aigbekaen (67.), 1:6 Thier (79.), 1:7 Garcia (85.), 1:8 Savic (89.).

 

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