Fortuna testet doppelt am Wochenende: Kölner treffen auf Venlo und Velbert
„Beide Spiele am Wochenende werden noch einmal genutzt, um die Spielzeit zu verteilen. Klar ist, dass die Anforderungen für uns am Samstag und Sonntag unterschiedlich sind“, erklärt Matthias Mink.
Mit dem VVV Venlo wartet am Samstag ein traditionsreicher Gegner. Die Venlose Voetbal Vereniging Venlo wurde am 7. Februar 1903 gegründet und zählt damit zu den ältesten Profifußballvereinen der Niederlande. Die Vereinsfarben Schwarz und Gelb prägen bis heute das Erscheinungsbild des Klubs. Seit 1972 trägt der VVV seine Heimspiele im Stadion De Koel („Die Grube“) aus, dass nach einem Umbau im Jahr 2009 rund 8.000 Zuschauern Platz bietet.
Die Niederländer befinden sich ebenfalls mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Am vergangenen Dienstag unterlag Venlo in einem nicht öffentlichen Testspiel Viktoria Köln mit 3:5. Dabei setzte Trainer Marinus Dijkhuizen zunächst überwiegend Nachwuchsspieler ein und brachte erst in der Schlussphase erfahrene Akteure. Zuvor hatte der niederländische Zweitligist unter anderem die U23 des VfL Bochum mit 2:1 sowie die U23 von Borussia Mönchengladbach mit 3:2 besiegt.
Tags darauf wartet auf die Fortuna bereits die nächste Aufgabe. Gegner ist die SSVg Velbert, die nach dem Abstieg aus der Regionalliga West den direkten Wiederaufstieg ins Visier genommen hat. An der Seitenlinie steht weiterhin Bogdan Komorowski, der ehemalige U23-Trainer der Fortuna. Im Kader der Gastgeber steht zudem ein bekanntes Gesicht aus der Kölner Südstadt: Max Wiese. Der 21-Jährige war im vergangenen Winter nach Velbert gewechselt und hat seinen zunächst zum Saisonende auslaufenden Vertrag in dieser Woche überraschend verlängert.