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2:2 - David wird zum Goliath und am Ende legt Lok eine Schippe drauf

Zweites Remis im zweiten Testspiel der Fortuna im Rahmen des Wintertrainingslagers im türkischen Side. Nach dem 3:3 gegen den Chemnitzer FC trennte sich die Mannschaft von Trainer Matthias Mink am Freitag im Emirhan Sport Center von Lok Leipzig mit 2:2. Im Duell Erster gegen Erster der Staffeln West und Nordost ging es auf und neben dem Platz giftig zu. Die rund 300 Lok-Anhänger sorgten für ein buntes Feuerwerk auf den Rängen. Auf dem Rasen gab es vor allem in Abschnitt eins feurige Zweikämpfe und hitzige Wortgefechte.

„Das nächste gute Testspiel zum Ende des Trainingslagers, hat wieder nicht das passende Ergebnis. Unsere erste Halbzeit war schon auf sehr gutem Wettkampfniveau. Nach der 2:0-Führung in der 47. Minute müssen wir das Spiel dann konzentrierter und klarer zu Ende spielen. Trotzdem sind wir mit den umgesetzten Inhalten der Mannschaft sehr zufrieden und konzentrieren uns nun auf das erste Meisterschaftsspiel kommenden Sonntag,“ sagte Matthias Mink, der auf den erkrankten Kian Hekmat verzichten musste. 

Fortuna hatte in Halbzeit eins die besseren Möglichkeiten. Wie schon gegen Chemnitz köpfte David Haider Al-Azzawe nach 29 Minuten eine Ecke von Rafael Garcia ins Tor zum 1:0 (29.). Der Innenverteidiger hatte zuvor bereits gegen Wuppertal in der Liga und gegen Chemnitz mit dem Kopf getroffen. Nach einer etwas längeren Durstrecke nun also drei Treffer in drei Partien. „Das war ein sehr guter Test, ein Spiel auf hohem Regionalliga-Niveau. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Ich hatte Rafa Garcia in Side ein Geschenk gekauft, er wollte mir das mit Vorlagen zurückzahlen, das hat jetzt hier zweimal hintereinander hervorragend geklappt“, sagt Al-Azzawe. Nur sechs Minuten später setzte Hamadi Al Ghaddioui einen Schuss aus 14 Metern an den Außenpfosten. 

Nur zwei Minuten nach dem Wechsel tankte sich Enzo Wirtz an der Strafraumgrenze durch und traf in die lange Ecke zum 2:0. Leipzig nun passiv und ohne nennenswerte Aktionen kam in der Schlussviertelstunde dennoch zum Auslgeich durch zwei Tore innerhalb von acht Minuten. Ayodele Adetula nutzte die Gunst der Stunde, marschierte über die Außen durch, gab einen Schussversuch ab und Eren Öztürk staubte die Parade von Keeper Lennart Winkler zum Anschlusstreffer ab (77.). Lok blieb nun dran. Ein Zuspiel von Adetula nutzte Djamal Ziane zum 2:2 (85.).

Fortuna: Winkler, Afamefuna (56. Derbali), Fischer (56. Fünger), Al-Azzawe, Statovci (56. Brechmann), Stanilewicz, Geerkens (56. Telle), Thier (46. Michelbrink), Garcia (71. Hadouchi), Wirtz (71. Majetic), Al Ghaddioui (56. Bornemann).

1:0 Al-Azzawe (29.), 2:0 Wirtz (47.), 2:1 Öztürk (77.), Ziane 2:2 (85.).

Nächste Begegnung
2:2
Fortuna Köln
Lokomotive Leipzig
Emirhan Sport Center