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Fortuna sagt „Nein“ zu einer Fortführung der Saison 2019/2020 über den 30.06. hinaus

Während in der Regionalliga West vieles auf einen Abbruch der Saison 2019/20 hindeutet – 16 der 18 Regionalligisten hatten sich in einer Telefonkonferenz des Westdeutschen Fußballverbandes für ein vorzeitiges Ende der Saison ausgesprochen - soll die Spielzeit laut Meinung des Fußballverbandes Mittelrhein in den darunterliegenden Spielklassen im Herbst fortgesetzt werden.

In einer Abstimmung, welche am heutigen Mittwochabend endet, sind alle Vereine im FVM aufgerufen ihre Stimme für oder gegen eine mögliche Fortsetzung der Saison frühestens zum 1. September 2020 abzugeben.

Die Verantwortlichen des S.C. Fortuna Köln haben sich, wie auch die Regionalliga West betreffend, gegen die Fortsetzung und für den sofortigen Abbruch der Spielzeit 2019/20 ausgesprochen.

Zur Begründung sagte Präsident Hanns-Jörg Westendorf: „Dieser Schwebezustand über den 30.06. hinaus muss unbedingt vermieden werden. Schon allein um klare Vertragsverhältnisse mit Spielern, Trainern und Mitarbeitern zu schaffen, benötigen wir schnellstmögliche Planungssicherheit.“

Das wahrscheinliche Szenario in der Regionalliga West ist, dass der SC Verl zur Aufstiegs-Relegation gegen den Vertreter der Nordost-Staffel zugelassen wird, es keine Absteiger gibt und die Liga in der Saison 2020/2021 auf 21 oder 22 Vereine (je nachdem, ob der SC Verl sich in der Relegation durchsetzt) aufgestockt wird.

„Sollte dieses Szenario in der Regionalliga West eintreten, muss es nach unserem Dafürhalten auch in den unteren Spielklassen Anwendung finden, auch wenn es für die kommende Saison bedeutet, dass in einigen Ligen eine höhere Zahl an Mannschaften absteigen muss“, so Hanns-Jörg Westendorf.

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